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Fluorwasserstoff und Flusssäure

Vorwort

Fluorwasserstoff (Formel HF) und seine wässrigen Lösungen (Flusssäure) besitzen, im Vergleich zu anderen ähnlichen Stoffen (Säuren oder Fluoriden), besondere Eigenschaften. Diese Eigenschaften erfordern einen besonderen Umgang mit diesen Stoffen, insbesondere hinsichtlich der Arbeitssicherheit.

Technische Bedeutung

Fluorwasserstoff (bzw. Flusssäure) wird großtechnisch aus Fluorit (CaF2) und Schwefelsäure hergestellt. Fluorwasserstoff ist wiederum der Stoff, aus dem nahezu alle anderen chemischen Fluorverbindungen hergestellt werden. Dazu zählen beispielsweise: Kryolith (für die Aluminiumherstellung), HFC- und HFO-Kältemittel (für Kühlschränke und Klimaanlagen), Teflon (u. a. für Bratpfannenbeschichtungen) Kaliumfluorid und Kaliumtetrafluoroborat (für Hartlotpasten), Fluoride (u. a. für Zahnpasten), Fluoruracil (für die Krebstherapie), Fluticason (Mittel gegen Asthma), um nur einige Beispiele zu nennen. Die Verwendung von Flusssäure und insbesondere Fluorwasserstoff bleibt ausschließlich sach- und fachkundigen Personen in Industrie, Forschung und Lehre vorbehalten.

Sicherer Umgang mit Fluorwasserstoff bzw. Flusssäure

Fluorwasserstoff bzw. Flusssäure besitzen eine ätzende Wirkung, wobei eine Besonderheit darin besteht, dass diese Stoffe auch Glas ätzen können. Weiterhin gehören sie zu den sehr starken Giften, die im Falle eines Kontaktes sofortige Gegenmaßnahmen erfordern.

Sicherheitsunterweisung für Arbeitskreis Prof. Kornath:

pdf-Link zur Sicherheitsunterweisung

Nützliche Links:

[1] http://gasekatalog.airliquide.de/pdb/fluorwasserstoffn35.pdf
[2] http://www.fluorchemie.de/files/eurofluor.pdf
[3] http://www.prevor.com/DE/index.php
[4] http://www.draeger.com/DE/de/

last edit: 06.02.2014