Didaktik der Chemie
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Nutzung des außerschulischen Lernorts „Würm“ für die Realschule und das Gymnasium

Ilic´, Nadja

Nach der Auswertung der Ergebnisse und der Diskussion, kann festgehalten werden, dass Schülerinnen und Schüler durch Projektarbeiten an außerschulischen Lernorten in jeglicher Hinsicht profitieren können. Die Wirksamkeit von fächerübergreifenden Projektarbeiten, wie die Untersuchung der Gewässergüte, stellte sich in den letzten Jahren in der Unterrichtspraxis schon öfter als sehr positiv heraus. Derartige Projekte können Schülerinnen und Schülern das Verständnis, für die Zusammenhänge zwischen naturwissenschaftlichen Fächern wie der Chemie, Physik, Geographie und der Biologie erleichtern. Besonders für Schülerinnen und Schüler der sprachlichen, künstlerischen oder wirtschaftlichen Zweige, kann eine naturwissenschaftliche Projektarbeit eine große Bereicherung darstellen und ihnen übergreifende Kenntnisse aus den verschiedenen Naturwissenschaften vermitteln. Anders als im Fachunterricht, können bei Projektarbeiten an außerschulischen Lernorten nicht nur das Fachwissen, sondern eben vor allem die Arbeitsweisen der Naturwissenschaften ausreichend vermittelt werden. Genau diese Erfahrungen werden von den Schülerinnen und Schülern nicht so schnell vergessen, wie der regulären Unterricht im Klassenzimmer. Der zusätzliche Aufwand, während der Gestaltung und Erstellung einer solchen Projektarbeit, steht im Nachhinein in keiner Relation zu den Vorzügen einer außerschulischen Lernerfahrung. Das erworbene Wissen der Schülerinnen und Schuler, welches durch die eigenständige Erarbeitung tiefer im Gedächtnis verankert wird, spricht für den Einsatz derartiger Projektarbeiten. Dabei macht es keinen Unterschied ob es sich um Schuler oder Schülerinnen handelt, denn den Ergebnissen zufolge, profitieren beide Geschlechter von außerschulischen Exkursionen. Eine der Fragen des Fragebogens, stellte die Schüler vor die Frage ob ihnen die Projektarbeit Spaß bereitet habe. Diese Frage wurde sowohl von männlichen, als auch von weiblichen Probanden durchweg positiv beantwortet. Dies spricht dafür, dass Projektarbeiten den Schülern, die von Haus aus nicht so beliebten naturwissenschaftlichen Fächer, auf eine für sie interessante und amüsante Art und Weise näher bringen können.