Didaktik der Chemie
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Die Förderung von Interesse an chemischen Phänomenen im Kindergarten

Unzeitig, Susanne

Es ist festzuhalten, dass die Kindergartenkinder, speziell Vorschulkinder, die in dieser Arbeit der wesentliche Untersuchungsgegenstand waren, ein Interesse an chemischen Phänomenen haben. Ihr Interesse an der Umwelt und der Natur kann schon im frühen Alter aufgegriffen und ausgebaut werden, um einem späteren Interessensverfall entgegenzuwirken. Dies sollte über eine frühe positive Verknüpfung mit den Naturwissenschaften erfolgen und darüber hinaus über eine kontinuierliche Förderung des Interesses im Laufe der Grundschulzeit bis hin zu den weiterführenden Schulen.

Um dies zu ermöglichen, müssen die Rahmenbedingungen in den verschiedenen Bereichen, Kindergarten und Grundschule, optimiert werden. Der naturwissenschaftliche Bereich sollte in die Ausbildung des Kindergartenpersonals und der Grundschullehrern aufgenommen wer-den, denn nur wenn das Lehrpersonal ein naturwissenschaftliches Grundverständnis besitzt, können die Kinder für diesen Bereich begeistert werden. Bekanntlich unterrichtet niemand das, was er selbst nicht versteht.

Um dies zu verwirklichen, muss jedoch erst eine größere Homogenität der Vorschul- und Grundschulkinder geschaffen werden. Denn nur wenn ein einheitliches Sprachverständnis besteht, was die Basis jedes weiteren Lernens bildet, kann der naturwissenschaftliche Be-reich ausgebaut werden. Ein nicht Verstehen von Kindern kann in diesem Bereich, gerade beim Experimentieren, fatale Folgen haben.

Grundsätzlich sollte das Ziel sein, den Kindern die Naturwissenschaften näherzubringen, um eine intrinsische Motivation zu erzielen.