Didaktik der Chemie
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Beiträge des Faches Chemie zur Wissenschaftspropädeutik am Beispiel „W-Seminar Nanotechnologie“

Gerhard, Florian

Das W-Seminar „Nanotechnologie“ hat alle der Untersuchung zu Grunde gelegten Hypothesen im positiven Sinn erfüllt. Doch dieser Erfolg hängt stark mit dem Arbeitsaufwand des SL und der Arbeitsbereitschaft der SuS zusammen. Ein wichtiger Schritt für die erfolgreiche Durchführung des W-Seminars, ist ein Thema, mit dem sich der SL identifizieren kann. Nur so ist der durchaus erhebliche Arbeitsaufwand in ansprechender Weise zu meistern. Ein topaktuelles Thema, mit der Möglichkeit, die Fachthematik mit der Lebenswelt der SuS zu verbinden stößt bei den SuS natürlich sofort auf Interesse. „Wenn man schon etwas lernen muss, dann wenigsten etwas, das man vielleicht in Zukunft mal brauchen kann oder noch besser etwas, das einfach interessant ist“, gab ein Schüler an. Das Gebiet der Nanochemie mit den bereits zu dieser Thematik vorhandenen Versuchen und Unterrichtsanregungen stellt für den SL eine geeignete Menge an unterschiedlichen Themen bereit, um die drei Halbjahre des W-Seminars mit Stoff zu füllen. Das Leitziel der W-Seminare, die Kompetenz der SuS in Bezug auf die Wissenschaftspropädeutik zu steigern, gelingt mit einem Seminar im Leitfach Chemie in besonderer Weise. Die experimentelle Komponente des Faches Chemie, mit praxisnaher Laborarbeit, Versuchsplanung, Versuchsdurchführung etc. bereichert das Spektrum der möglichen wissenschaftlichen Arbeitsweisen im positiven Sinn. Somit ist es im Vergleich zu anderen Leitfächern möglich, den SuS die Chance zu geben, ein größeres Spektrum von wissenschaftlichen Arbeitsweisen zu erkunden und zu erlernen.