Didaktik der Chemie
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Chemiepropädeutik im Kindergarten - Möglichkeiten zur frühzeitigen Orientierung in den Naturwissenschaften

Arndt, Julia

Mädchen und Jungen im Alter zwischen fünf und sieben Jahren sind so interessiert an den Themen der Umwelt wie zu keinem anderen Zeitpunkt mehr. Zwar werden in vielen Kindersendungen Inhalte wie z.B. naturwissenschaftliche Phänomene oder einfache Experimente vorgestellt und erklärt, jedoch bleibt die Umsetzung solcher Versuche in Kindergärten aufgrund von Ängsten oder Vorbehalten der Erzieher/innen häufig auf der Strecke.

Demzufolge soll anhand einer eigens für die Elementarpädagoginnen und –pädagogen gestalteten Fortbildung und der daran anknüpfenden Versuchstage für Vorschulkinder, handlungsorientierte und kognitive Kompetenzen und Interesse der Erzieher/innen sowie Mädchen und Jungen gefördert werden. Die Gestaltung der Schulung und die Durchführung der Versuche wurden mit Hilfe einer erweiterten Form des Forschungszyklus nach Anton (2008) umgesetzt.

Durch anonymisierte Vor- und Nachtests soll bei den Erzieher/innen der Einfluss der Fortbildung auf die Konstrukte Kompetenz, Interesse, Zutrauen und Relevanz ermittelt werden. Bei den Kindern werden mittels altersgerecht gestalteter Feedback-Bögen die Parameter Begeisterungsfähigkeit und Interesse untersucht.

Die Ergebnisse deuten an, dass sich alle Konstrukte durch die Schulung verbesserten, wobei die größte Veränderung bei Kompetenz und Zutrauen festzustellen ist. Die Ergebnisse der Feedback-Bögen der Kinder zeigen, dass sie leicht für die durchgeführten Experimente zu begeistern sind und Interesse an weiteren Experimentiertagen im Kindergarten besteht.