Didaktik der Chemie
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Einsatz von Spielen zur Wissensaktivierung - Kleinuntersuchung bei Schülern/innen der Realschule

Minth, Markus

Die Verknüpfung des erziehungswissenschaftlichen Teils des Lehramtsstudiums, insbesondere der Psychologie, mit den Fachwissenschaften ist besonders interessant zu betrachten. Diese wird durch verschiedene Modelle wie z.B. das Mehr-Speicher-Modell, das Lehr-Lern-Modell oder das Risiko-Wahl-Modell repräsentiert. Dadurch inspiriert wurde die Forschungsfrage dieser Arbeit formuliert: Welche Wirkungen hinsichtlich der Wissensaktivierung und des Interesses können mit Hilfe von Aktivierungsspielen beim Jahrgangsstufenwechsel 8 9 in der Realschule erzeugt werden? Zur Beantwortung dieser Frage wurde das Spiel „PARC2“ konzipiert, hergestellt und an der Anne-Frank-Realschule in München-Pasing sowie der Maria-Probst-Realschule in München-Sendling in einer Schulstunde à 45 Minuten getestet. Anschließend wurden die Meinungen der insgesamt 50 Schülerinnen und Schüler mit Hilfe eines Fragebogens befragt. Für die Auswertung der Haupthypothese wurden fünf Teilhypothesen erstellt mit jeweils weiteren Vermutungen. Diese beziehen sich auf die kognitiven sowie motorischen Ansprüche des Spiels, aber auch auf die Wiederholungswirkung, und die Wirkung auf das Interesse der Schüler sowie letztendlich, auf den Spaßfaktor, den allgemein ein Spiel und damit auch das in dieser Arbeit konzipierte Spiel „PARC2“ mit sich bringen soll. Die Auswertung der Befragung erfolgte durch das Statistikprogramm SPSS und hat ergeben, dass bei der Haupthypothese „dieses Spiel kann das Wissen und das Interesse der Schüler am Fach Chemie nach den Sommerferien aktivieren und unterstützt sie dabei das chemische (Grund-)Wissen zu festigen“ eine deutliche Tendenz in Richtung Zustimmung verzeichnet werden kann.